Interview mit Tobias Mowitz

Sie sind seit April 2018 dabei und jüngster im Höfer-Team. Wie sind Sie dahin gekommen?

Mowitz: Ich bin gebürtiger Salzufler, der in Lemgo zur Schule gegangen ist. So war der Schritt nicht soweit, als ich mich auf die Stellenausschreibung beworben habe. Es war ähnlich, meinem Weg in die Architektur zu folgen.

Inwiefern?

Mowitz: Ich komme aus einer klassischen Handwerkerfamilie mit dem Schwerpunkt auf dem Tischlerhandwerk. Während meines Studiums der Architektur an der Fachhochschule in Detmold, an der ich meinen Bachelor gemacht habe und später dann bei der Masterarbeit an der Fachhochschule in Minden, an der übrigens auch mein Chef Jobst-Bernd Höfer war, habe ich gemerkt, dass ich weniger Handwerker bin. Räumliches Denken und meine Affinität zum Zeichnen und zum Ausfüllen von Räumen waren mehr mein Ding. 

Und was war und ist noch Ihr Ding?

Mowitz: Ich wollte eigentlich in die Denkmalpflege, habe zusätzlich zu meinem Studium eine Prüfung zum Denkmaltechnischen Assistenten abgelegt. Die Mischung aus alt und neu, die Verbindung über die Umgebung und mit dem Ort zu schaffen, finde ich absolut spannend und herausfordernd.

Dann müsste ja Lemgo mit seinem Historischen Stadtkern und seiner Umgebung so etwas wie ein Paradies für Sie sein?

Mowitz: Ist es auch. Definitiv. Projekte wie der Umbau des ehemaligen Jugendzentrums „Haus am Wall“ in der Primkerstraße zeigen mir, dass ich in diesem Team genau am richtigen Ort angekommen bin. Hinzukommen die familiäre Atmosphäre bei Höfer und das tolle Miteinander.

Worin zeigt die sich für Sie als Nachwuchs-Architekt?

Mowitz: Vor allem an den fließenden Übergängen in der Team-Arbeit. Ich kann mich hier bestens entfalten, bin für alle Arbeitsgänge vom Entwurf über Bauantrag, Ausschreibung und Planung bis zur Baubegleitung mit verantwortlich. 

Und wo liegen die Herausforderungen für Sie in der nahen Zukunft?

Mowitz: Ich befinde mich gerade in der Vergabe und Baubetreuung meiner ersten Entwürfe. Das macht viel Spaß und große Freude.