Interview mit Doris Lüke

Gibt es einen Leitsatz, der Sie antreibt und in Ihrem Tun begleitet?

Lüke:  Wenn, dann den: „Altes bewahren – Neues wagen“.

Sie sind seit Mai 2014 im Team Höfer als Architektin unterwegs. Was hat Sie zu diesem Schritt bewegt?

Lüke: Ich lebe seit meinem Studium in Detmold und habe jahrelange Erfahrungen in verschiedenen Architekturbüros in Lippe sammeln dürfen. Ich kann mich in einem kleinen strukturierten Büro sehr gut wiederfinden, mag es, verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen, ohne mich als ein Rad im Getriebe zu fühlen. Vor allem aber haben mir die von Höfer umgesetzten Projekte auf den ersten Blick gefallen.

Und auf den zweiten Blick?

Lüke (lächelt): Hier wird sichtbar, dass Häuser zu bauen weit mehr ist, als ein paar Steine übereinander zu setzen.

Nämlich…

Lüke: Architektur ist gebaute Umwelt. Sie beeinflusst uns nicht nur unmittelbar, sondern sie  hat auch viele verschiedene Facetten und Gesichter.

So wie Sie?

Lüke (lacht): Ja, ich mag es, gut und möglichst breit aufgestellt zu sein, habe jahrelang als Architektin und Energieberaterin gearbeitet und war auch schon einmal für eine Wohnbaugesellschaft in Herford tätig. Alles hat zwei Seiten, jede ist interessant und steht für sich. Man muss nur beide Seiten betrachten. Manchmal faszinieren mich Städtebauliche Belange, manchmal ist mir die Gartenarchitektur sehr wichtig. Was immer ich tue, ich versuche, die Architektur im Kontext hierzu zu sehen. Und das hat sich quasi zu einem Hobby entwickelt.